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Jürgenson selbst war zeit seines Lebens immer darum bemüht gewesen, das Phänomen wissenschaftlich untersuchen zu lassen. Er wandte sich dazu an Rundfunktechniker und machte Physiker und Psychologen auf sich aufmerksam. So ließ etwa das Parapsychologische Institut der Universität Freiburg unter der Leitung von Hans Bender in Zusammenarbeit mit Jürgenson in den Jahren 1964 und 1970 Untersuchungen des Stimmenphänomens durchführen [Link], welche die Existenz des Phänomens zwar grundsätzlich bestätigen konnten, die jedoch nicht weitergeführt wurden, da die erzielten Ergebnisse den strengen Anforderungen der verwendeten Analyseverfahren nicht genügten. Weitere Untersuchungen in London Anfang der 1970er Jahre [Link] - diesmal zusammen mit Raudive - bestätigten ebenfalls die Existenz des Phänomens. Aus heutiger Sicht stellt sich natürlich die Frage, wie aussagekräftig diese frühen Untersuchungen gewesen sein können. Wurden wirklich alle denkbaren Vorkehrungen getroffen, um "normale" Einflüsse auszuschließen? |
Dessen ungeachtet blieb jedoch die Popularität des Phänomens bis heute ungebrochen. Die geheimnisvollen "Stimmen aus einer anderen Welt" haben nichts von ihrer Faszination verloren, zumal jeder, der ein wenig Geduld mitbringt, sie mit relativ einfachen technischen Mitteln selbst erhalten kann. Erforderlich ist dazu im Prinzip nichts weiter als ein funktionierendes Aufnahmegerät mit angeschlossenem Mikrofon. Dies muß kein Tonbandgerät sein, sondern kann auch ein Cassettenrecorder, MiniDisc-Recorder oder Computer mit Soundkarte sein. Auf den folgenden Seiten habe ich versucht, hierzu einige praktische Tips und Hinweise zusammenzustellen. Auch kann man sich hier ein paar Beispiele von Stimmen in Form von MP3-Dateien anhören. Außerdem gibt es noch diverse Artikel, u.a. zu Theorien über das Zustandekommen des Stimmenphänomens, welches bis heute weitgehend ungeklärt ist. Bitte wählen Sie eine Rubrik aus dem Menü am oberen Rand...
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