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zu Tonbandstimmen und Transkommunikation

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Vom Paulus zum Saulus Seite 1 von 1
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Commander Data



Anmeldedatum: 13.08.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Sa, 13.08.2011, 15:00    Titel: Vom Paulus zum Saulus Antworten mit Zitat

In den Jahren 1986 bis 1998 war ich selbst Mitglied einer Gruppe, die sich mit TBS beschäftigte. Der Grund dafür, dass ich es nach einiger Zeit aufgab lag nicht etwa darin, dass ich keine „Durchgaben“ bekommen hätte (tatsächlich hatte ich ziemlich gegen Ende etliche zusammengeschnittene Kassetten mit deutlich hörbaren Stimmen in meinem Besitz), sondern darin, dass mir diese Texte oft zu nichtssagend, trivial und zum Teil sogar blödsinnig vorkamen. Mehr und mehr entstand in mir der Eindruck, auf einer Großveranstaltung dem Smalltalk von mehreren Hundert Leuten zuzuhören und dabei nur hie und da zusammenhanglose Satzfetzen aufzuschnappen, die keinerlei Bedeutungsinhalt transportieren.

Mitte der Neunziger stieß ich dann auf ein Phänomen, das in der Radiowelt als „Agathe-Bauer-Effekt“ bekannt wurde. Angefangen hat es damit, dass eine Hörerin beim Sender RTL anrief und sich „den Song mit Agathe Bauer“ wünschte. Des Rätsels Lösung: Die Hörerin hatte den Titel des Liedes „I’ve got the power“ stets nur als „Agathe Bauer“ verstanden. Der Sender rief daraufhin seine Zuhörerschaft auf, weitere Textstellen zu melden, in denen man als Deutscher in ausländischen Texten deutsche Wörter und Sätze zu verstehen glaubt, und mit der Zeit konnten mehrere Tausend Songs mit entsprechenden Textstellen an RTL gemeldet werden. Einige Leser machten sich sogar die Mühe und setzten sie zu kleinen Geschichten zusammen, die nur aus derartigen Textstellen verschiedener Songs bestehen, Beispiel hier:

www.youtube.com/watch?v=UWp3nIB_k5w

Danach hatten die Hörer wohl Blut geleckt, die Suche ging weiter und irgendwann entdeckte man, dass man nicht nur kleine Textstellen in fremdartigen Texten finden, sondern teilweise sogar ganze Songs „deutschhören“ konnte. Agathe Bauer war gestern, heute nennt sich das Phänomen „missheared lyrics“. Auch hierfür ein paar Beispiele:

Wettermann, ja!
www.youtube.com/watch?v=g_4Ko8KA13Y

Dinosaur!
www.youtube.com/watch?v=zICVQqIJmto&feature=fvst

Die Armuts-Träne
www.youtube.com/watch?v=Bw6THd6cHa4&feature=related

Keks, alter Keks
www.youtube.com/watch?v=oOaB-aT0tTs

Die Lösung des Rätsels liegt in der Funktion unseres Verstandes begründet, denn der hat die Aufgabe, neu Gesehenes und Gehörtes zu bewerten und einzuordnen. Dazu durchsucht er in unseren internen Datenbanken vergangener Erfahrungen nach Ähnlichkeiten und versucht, Verbindungen zu bereits früher Gesehenem/Gehörtem herzustellen. Jeder von uns kennt das Phänomen: Wenn wir ein komplexes Muster (z. B. in einer Tapete, einem Bodenbelag oder auch einem flackernden Feuer) nur lange genug anschauen, glauben wir darin plötzlich Gesichter, Landschaften, Berge, hin und her hüpfende Gestalten etc. zu erkennen. Dass das auch mit dem Gehörsinn funktioniert, verdeutlichen o. a. Beispiele.

Ich habe dieses Phänomen mit einem lachenden und einem weinenden Auge beleuchtet. Lachend, weil es wirklich zu witzig ist. Weinend, weil damit mein Glaube an die Echtheit von Transkommunikationsdurchgaben endgültig den Bach hinunterging. Denn ich erkenne eindeutige Parallelen zu den Tonbandstimmen, auf die ich hier näher eingehen möchte.

Tatsächlich können nicht nur einzelne Worte klar und deutlich verstanden werden, sondern ganze, zusammenhängende und grammatikalisch korrekte Sätze, die aber keinerlei Bedeutung transportieren (es sei denn, man geheimnist eine hinein). So wie in Beispiel 2 (Armuts-Träne), wo es deutlich heißt: „Näh’ die Nashorn-Tasche.“ Diese Sätze können, wie in der ITK, durchaus auch zweisprachig gehört werden. So wie in Armut-Träne: „Duschgemäuer, dusch some more, yeah!“, oder in Alter Keks: „All die Nüsse, give it to Jackson“ in einem türkischen Text, usw.

Eine zweite Kategorie von Sätzen hat tatsächlich Inhalt, aber dennoch keine Bedeutung. Sie sagen nicht mehr aus, als das Gras grün ist. So in Armut-Träne: „Hai – all die Zähne“ etwa, oder in Wettermann, ja: „Recep in Nonne? Das geht gar nicht.“ Manchmal folgen sogar mehrere Sätze in direkter Folge, die sich aufeinander zu beziehen scheinen. In dem kroatischen Song „Wettermann, ja“ gibt es gleich mehrere solcher Stellen; gleich zu Anfang hört man: „Siehst du die Hähnchen in der Sonne? Das schmeckt meiner (wasauchimmer) Nonne“, oder: „Ciaoi Recep, Ciao die Anna. Bonjour, meine Miri. Na, alles klar?“ oder auch: „Nehme Meike, zieh sie im Sarg. Oger, zieh mich. Kutsch mich in Prag.“

Welche Rolle unsere Phantasie dabei spielt, in diese Aussagen Bedeutungen hinein zu interpretieren, verdeutlicht meines Erachtens nach am besten das Beispiel aus dem Song „Dinosaur“. Hier werden gleich zu Anfang zwei Sätze gehört nämlich: „Die Orkse gehen“, und gleich darauf: „Die arme Sue.“ Interessant sind die Bilder dazu: Auf Bild Eins sind zwei Orks zu sehen (Orks = Fantasiewesen aus Tolkiens Ringe-Welt), die ein Bündel über der Schulter tragen und gerade im Begriff sind, nach irgendwo anders hin auszuwandern. Auf Bild Zwei ist dann „die arme Sue“ zu sehen: Ein Mädchen, das mit einem T-Shirt mit der Aufschrift „I love Orks“ beschriftet ist, winkt weinend und mit einem nassen Taschentuch den sich entfernenden Orks hinterher, von denen einer ihr noch im Gehen über die Schulter ein lässiges „Tschüß, Sue“ nachwirft. Das Gehirn macht daraus gleich eine ganze Geschichte: Offenbar steht Sue auf „Orkse“ – und weil die jetzt gehen, ist sie so arm dran.

Ein Zusammenhang, der sicher nicht in der Absicht des kroatischen Texters lag.

Anhand der hier gezeigten Beispiele ist es sicher legitim, wenn ich jetzt zur Kernfrage meiner Darstellungen komme, nämlich: Was ist wirklich dran an der Instrumentellen Transkommunikation?

Ich möchte hier nicht auf die supertollen Durchgaben einer so genannten „Gruppe Zeitstrom“ eingehen, durch die angeblich ellenlange Texte ohne Punkt und Komma über einen angeblich nicht ans Netz angeschlossenen Computer eingegangen sein sollen. Es gibt diverse technische Tricks, mit denen sich ganze Welten vorgaukeln lassen, und die Frage „was hätte derjenige denn davon?“ lässt sich von jedem beantworten, der sich schon einmal Formate wie Big Brother im Fernsehen angeschaut hat: Geltungssucht. Einmal im Mittelpunkt stehen – egal, um welchen Preis. Womit ich niemandem etwas unterstellen möchte, sondern mir nur die Möglichkeit vorbehalte, derartig spektakuläre Geschehnisse, die natürlich immer nur dann stattfinden, wenn keine weiteren unabhängigen Zeugen zugegen sind, mit Vorsicht zu betrachten. – Nein, mir geht es um die Tonbandstimmen, wie sie von zahllosen Amateurforschern tagtäglich und überall auf der Welt aufgefangen und mit Begeisterung als „Durchgaben von Jenseitigen“ interpretiert werden.

Anderenorts wurde mir als Antwort auf die Frage vermittelt, dass es zu persönlichen Voraussagen komme, die sich später als richtig herausstellten. Doch näheren Untersuchungen hält dieser „Beweis“ leider ebenfalls oft nicht stand. So wurde mir von einer Forscherin, der der Tod des Großvaters per Einspielung angekündigt wurde, in späteren Gesprächen übermittelt, dass der alte Herr wohl schon seit Monaten im Sterben lag, sein starkes Herz und sein stabiler Kreislauf aber nicht aufgeben wollten, so dass sich der Sterbeprozess zum Leidwesen aller immer wieder in die Länge zog. Erwartet wurde das Ableben des Opas allerdings bereits schon seit Ewigkeiten von der ganzen Familie, so dass die Ankündigung des Todes wahrlich keine großen Überraschungen barg. Tatsächlich lagen noch sechs (!) weitere Wochen zwischen Ankündigung und tatsächlichem Geschehen, so dass diese „Durchgabe“ etwa denselben Stellenwert hat wie die Aussage, dass der Himmel den Menschen blau erscheint. Für derartige Banalitäten bedarf es aber wohl kaum jenseitiger Weisheit.

Auch den Einwurf, dass für die Jenseitigen der Zeitablauf anders ist als für uns, lasse ich in diesem Zusammenhang nicht gelten. Meiner Meinung nach ist das eine Killerphrase, die ausschließlich dazu dient, Diskrepanzen, die sich sachlich nicht erklären lassen, wegzudiskutieren. Ebenso, wie alle Widersprüche und alle Unlogik oder ein Abweichen zwischen Vorhergesagtem und tatsächlichem Geschehen sich totschlagen lassen mit der frommen Aussage, dass Gottes Ratschluss eben unergründlich sei. Wenn die „Jenseitigen“ so mächtig und weise sind, dass die „von drüben“ den absoluten Überblick über alles Geschehen erhalten, dann kann ich erwarten, dass sie durchaus zwischen einem Davor, Währenddessen und Danach unterscheiden; eine minutiöse Zeitangabe in MEZ erwarte ich doch gar nicht! Aber, nicht mal das ..., das ist wahrhaft arm.

Was nun meine eigenen Erfahrungen betrifft: Klar meinte ich manchmal auch, mit meinem Namen angesprochen zu werden. Aber wie die o. g. Beispiele deutlich aufzeigen ist es absolut kein „Wunder“, wenn man in fremdsprachigen Texten Worte herauszuhören glaubt, die sich wie Namen (Recep, Anna, Miri, Sue und sogar (Michael) Jackson) anhören. Tatsächlich tauchte in meinen Einspielungen mehrmals der Name meines Vaters auf, zu dem ich seit meinem siebenten Lebensjahr keinerlei Kontakt mehr hatte, weshalb ich auch lange dem Glauben anhing, er sei bereits verstorben. Welche Überraschung es für mich war von meinem Bruder zu hören, dass er erst 2008 das Zeitliche gesegnet und sich bis dato bester Gesundheit erfreut hatte, kann sich sicherlich jeder denken.

Daher sei die Frage gestattet: Gibt es überhaupt Beweise, Nachweise, die eindeutig und unzweifelhaft auf einen Kontakt mit nichtkörperlichen Entitäten hinweisen, und die sich NICHT durch ein Zusammenspiel o. g. Phänomene erklären lassen? Oder setzt der verzweifelte Wunsch nach einem Beweis, dass es „da noch etwas gibt“, hier einfach seine eigenen Agathe-Bauer-Songs zusammen?

Auf Eure Antworten bin ich gespannt.
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kerze



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BeitragVerfasst am: Di, 03.04.2012, 11:28    Titel: Re: Vom Paulus zum Saulus Antworten mit Zitat

Hallo Data,

deine Erahrungen in Ehren aber das Beispiel was Du anführtest hat nichts und auch gar nichts mit der TBS zu tun. Sicher hören ein paar wenige mal hier und da was anderes aber gleich einen solchen Sichel-Mäher zu bringen wie Du jetzt, finde ich unpassend.
Aus meiner Erfahrung sage ich Dir: TBS sind echt . Diese ganzen verzwifelten Ansatzversuche die TBS zu diskreditieren mit exotischen Thesen wie Falschhören, Pareidolie etc ist wiedermal ein typisches Zeichen für die Ängste der Skeptiker es könnte doch nicht wahr sein. Jaaaa richtig gelesen, ich bin nämlich überzeugt dass die Skeptiker in Wahrheit mehr an ein Leben nach dem Tode glauben wollen als die Gläubgen. Umso enttäuschter deren Reaktion wenn ( in deren Augen) nicht "das Gottesteilchen " präsentiert wird. Tja Pech. So läufts eben nicht und die Jenseitigen oder andere Weseneheiten machen eben was sie wollen, so wie Du und ich hier auch.
Und...

Zitat:
Gibt es überhaupt Beweise, Nachweise, die eindeutig und unzweifelhaft auf einen Kontakt mit nichtkörperlichen Entitäten hinweisen...



Was bitte schön wäre für Dich denn so ein unzweifelhafter Beweis? Das Gott erscheint und an seiner Hand deine Oma oder Opa hält? Das Tassen klappern und Teller herumfliegen in deiner Wohnung?

Ich sage Dir was: Betrebe TBS mit Anstand und Kontinuität, dann bekommst Du auch andere Stimmen, die die laut und satrk sind und die nicht nur vom Frieden im Himmel plappern.
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Commander Data



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Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Di, 03.04.2012, 18:14    Titel: Re: Vom Paulus zum Saulus Antworten mit Zitat

Grüße,

sorry, aber diese Antwort ist leider keine.

"Betreibe TBS mit Anstand und Kontinuität" ...

Hoppla, da kennt mich aber einer sehr gut, der davon ausgeht, dass ich das etwa nicht getan hätte - schrieb ich nicht, dass ich TBS in den Anfangsgründen exzessiv und Jahrelang betrieben habe? Ich hatte auch ein paar gute und "satrke" Stimmen dabei, nur dass diese sich alle auch anders erklären lassen und keine davon so überzeugend war, dass sie sich eindeutig und zweifelsfrei hätte zuordnen lassen. Eine eindeutig beantwortete Identitätsfrage hätte mir mehr gebracht als Seitenlange pseudoesoterische Ergüsse im Stil eines "Seth", die ich selbst sehr gut in Massen produzieren könnte.

Dass Andere etwas hören, glaube ich gerne. Dass sie nachweisen können, mit mehr als dem eigenen Unterbewusstsein kommuniziert zu haben, dafür fehlt nach all den vielen Jahren vollmundiger gegenteiliger Ankündigungen von beiden "Ebenen" nach wie vor jeder Beweis.

"Was bitte schön wäre für Dich denn so ein unzweifelhafter Beweis?"

Wie in jedem Forschungsgebiet - ein empirischer, versteht sich. Bis jetzt wurde jeder Versuch, Tonbandstimmen unter wissenschaftlichen Bedingungen zu reproduzieren, in den Sand gesetzt. Zuletzt vor ein paar Monaten für das Magazin "Galileo", dessen Produzenten sich sogar die Mühe gemacht hatten, einen absolut schalldichten Raum für die Einspielungen aufzutreiben, und eine "TBS-Expertin" anreisen ließen. Doch nachdem der Schallwellensalat á là Agathe Bauer ausgeschlossen wurde, sind die Bänder erwartungsgemäß leer geblieben: Sehr überzeugend, muss ich schon sagen.

"... ich bin nämlich überzeugt dass die Skeptiker in Wahrheit mehr an ein Leben nach dem Tode glauben wollen als die Gläubgen."

Um Himmels Willi - alles, bloß das nicht!

Dies hier ist nicht die beste aller möglichen Welten; da wirst Du mir sicher auch zustimmen können. Es graust mich immer wieder, wenn ich darüber nachdenke, dass Forscher bisher vergeblich nach einem vergleichbaren Planeten suchen, der die gleichen Möglichkeiten und die Vielfalt bietet, wie unserer. Welches Potenzial, was könnte man daraus alles machen - aber der Mensch ist eine Fehlkonstruktion, zu 99% lästiger als nützlich und stets darauf bedacht, mehr Aufwand zu verursachen, als er selbst wert ist. Nicht umsonst gilt auch heute noch das Sprichwort vom Wolf als Wolf des Menschen.

Was kann also schöner sein, als diesem Wahnsinn endlich zu entkommen? Endlich seine Ruhe zu haben? Wenn alle Ansprüche schweigen?

Nein, ich denke, es sind tatsächlich die "Gläubigen", egal welcher Coleur, die immer noch dem Märchen vom Menschen als Krone der Schöpfung anhängen; die nicht akzeptieren können, dass jeder von uns ein haarloser Affe unter mittlerweile acht Milliarden Anderer ist, die wie Hamster im Laufrad seit der Morgenröte unserer Spezies immer und immer wieder das gleiche belanglose Schicksal durchlaufen, das aber für soooo ungeheuer wichtig halten, dass nichts von diesen ermüdenden Erfahrungen je verloren gehen darf - Gott (welcher auch immer) behüte!

"Umso enttäuschter deren Reaktion wenn ( in deren Augen) nicht "das Gottesteilchen " präsentiert wird."

Ach, das Higgins-Boson knacken wir auch noch - die Herrschaften sowohl bei Cern als auch bei OPERA stehen wie eh und je in den Startlöchern. Ich bin da ganz zuversichtlich.

Das war lediglich die Äußerung einer Meinung konträr zu meiner - aber die Tatsache, dass andere Leute zu einem Thema andere Ansichten haben allein überzeugt mich nicht. Davon bin ich bereits zuvor ausgegangen. Und so gar kein Erklärungsansatz für das Versagen jeder empirischen Untersuchung ... nicht mal ein quantenphysikalischer ... schade!

Trotzdem Danke, liebe Kerze. Schönen Gruß, und - pffffft, aus. Very Happy
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kerze



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Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Sa, 26.05.2012, 23:52    Titel: Re: Vom Paulus zum Saulus Antworten mit Zitat

Tach!

Zitat:

"... ich bin nämlich überzeugt dass die Skeptiker in Wahrheit mehr an ein Leben nach dem Tode glauben wollen als die Gläubgen."

Um Himmels Willi - alles, bloß das nicht!


Na dann frage ich mich was willst Du dann überhaupt im Gebiet der TBs Forschung?

Und... wenn ich lese...."empirischer Beweis.."
OMG... etwas eindeutig Übernatürliches empirisch beweisen zu wollen.... ist genauso wie Gott beweisen zu wollen.

Es gibt Stimmen die sind so klar und laut da musst Du nichts deuten und da greift auch der verzweifelte <Griff nach Pareidolie nicht.

Nichts für Ungut...aber so wie Du von deiner Erfahrung schreibst hast Du entweder nie ernsthaft TBS Forschung betrieben oder bist ein hoffnungsloser Skeptiker.
Ich frage mich dann immer wieder was will ein Skeptiker dann im Gegenlager??

Acha ja...srimmt ja... "empirische Beweise" auf dem Tablett serviert bekommen...

KerzeVery Happy
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gerfi



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BeitragVerfasst am: Mi, 22.10.2014, 10:13    Titel: Re: Vom Paulus zum Saulus Antworten mit Zitat

Hallo Commander Data,

über die VTF-Post habe ich Dein Thema gelesen und möchte es wie folgt kommentieren (Kommentar ging auch an die VTF-Post)

Die meisten Experimentatoren, die mit Radio einspielen, bzw. auch menschliche Sprache als Träger verwenden, wissen um die Problematik dieser Stimmen. Deshalb können und sollten auch nur Stimmenbeispiele dieser Art akzeptiert werden, wenn sie für den Experimentator einen Sinn ergeben, sei es als direkte Antwort auf eine gestellte Frage, sei es eine persönliche Information. Denke, das haben Sie ja auch geschrieben. Unsere Erfahrung mit der Radio-Methode hat uns auch wegen der relativ leicht in Versuchung kommenden Möglichkeit aus dem Sprachgewirr deutsche Worte herauszuhören, die wie Sie beschrieben, oft nur einen vermeintbaren Bezug darstellen oder auch Wunschhören ist, davon abgebracht diese Methode weiter zu benützen.

Deshalb und um mit dieser Problematik nicht permanent beim Abhören von Einspielungen konfrontiert zu werden, sind meine Frau und ich längst auf Einspielmethoden ohne menschliche Sprache, sprich eine Kombination von Microfon-Wasser- Zusatzgeräusche als Träger übergegangen. Wir verifizieren nur nach bezugnehmenden Stimmen. Weiteres Merkmal bei dieser Einspielmethode ist oft genug die Persönlichkeit des Gerufenen über seine Stimmencharakteristik. Aber auch die Antworten der "Vermittler" liefern überzeugende Informationen. Weiteres Indiz, sind Übermittlungen für andere Menschen, die selbst nicht einspielen, die aber durch die Aussage die gerufenene Person erkennen ( z.B. nach dem motto "Genau, das ist charakteristisch für …." oder ähnliches).
Andere Methoden, z.B. über Sprachzerhacker sind ebenfalls für andere von überzeugenderer Qualität.

Dieser Hype über RTL, bezgl. deutscher Texte in englischen Songs zu hören , bzw. zu interpretieren ist natürlich ein Beweiss, wie leicht man in die Irre geführt werden kann. Das kann dann unerfahrenen Experimentaroren bei Radio-Einspielungen auch passieren, wie es Ihnen vielleicht auch ergangen ist.
Das sehe ich auch als eine Gefahr und vorallem solche Beispiele dann im Beisein der Presse zu publizieren, hat so manches mal dem VTF geschadet.

Allemal aber haben Experimentatoren genügend Stimmenbeispiele, auch und wesentlich über andere Einspielmethoden, die eindeutig den Beweis nachtodlicher, bzw. nichtkörperlichen Entitäten liefern. Das steht für mich ausser Frage, dazu sind die Beweise zu erdrückend. Dass die Gegner dies nach wie vor skeptisch dokumentieren, liegt auch daran, dass sich diese Menschen nicht wirklich aussreichend und nachhaltig mit den Einspiel-Methoden auseinandergesetzt haben, sondern allenfalls Sequenzen mitabgehört haben. Da muss man schon hart ran, selber einspielen, experimentieren.
Wenn Sie über ihre lange Einspiellzeit (stellt sich ja auch die Frage, wie intensiv (wie oft, mit welcher Technik) Sie einspielten, zu dem in Ihrem Beitrag beschriebenen Schluss kommen, die von Ihnen eingespielten Ergebnisse, aber ebenso auch die anderer Experimentatoren, könne nicht als Beweis nachtodlicher, bzw. nichtkörperlicher Entitäten (Ihr Essay-Untertitel) ausgelegt werden, mag das für Sie so sein.
Diesen Schluss, bzw. Ihre Frage dahingehend, kann ich nicht ziehen. Nach über 30 Jahren der Einspielung sind meine Frau und ich absolut von dem Beweis über die Tonbandstimmen von einem Weiterleben überzeugt. Die Fülle an Einzelheiten, persönliche Informationen, die wir erhielten, von unseren verstorbenen Eltern, Verwandten, Freunden, aber auch von den "Vermittlern im Jenseits", lassen keinen anderen Schluss zu.
Ich weiss, dass es vielen unserer Experimentatoren genau so geht und ich weiss, dass viele von ihnen nun wirklich Realisten sind und keine Träumer sind, die gerne was " hinein-hören".
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